Suchthilfe
Zuhause

Suchthilfe

  • Trägerunabhängige Fachberatung der unterschiedlichen Akteure in der Suchthilfe (ambulant und stationär)
  • Ansprechpartner für alle aktuellen Entwicklungen der Suchthilfe
  • Regelmäßige Informationen für die Mitglieder der LSSH über landesweite Entwicklungen
  • Aufbau von trägerübergreifenden Kooperationen in der Suchthilfe
  • Vertretung landesweiter Themen bei Politik und Verwaltung
  • Angebot von spezialisierten Arbeitskreisen zu Fachthemen der Suchthilfe
  • Vertretung der fachlichen Interessen in Landes- und Bundesgremien
  • Organisation und Leitung des Fachausschuss Sucht in Schleswig-Holstein
  • Organisation von Fortbildungen, Fachtagungen und Workshops für die Suchthilfe
  • Projektentwicklung und Kooperation der Suchtarbeit mit angrenzenden Schnittstellen (bspw. Jugendhilfe)
  • Vortrags- und Referentendienste
  • Projekt- und Konzeptentwicklung

Sprechen Sie uns einfach an. Zusammen entwickeln wir mit Ihnen das passende Konzept für Sie.

Wir unterstützen die ambulante und stationäre Suchthilfe in der Vernetzung ihrer Angebotsstrukturen und der Übergänge in ergänzende Angebote im Sozial- und Gesundheitswesen. Mit regelmäßigen Angeboten der Fort- und Weiterbildung, Fachtagungen und Arbeitskreisen, orientiert an den stetig wachsenden Ansprüchen an die Mitarbeitenden in der Suchthilfe, möchten wir die Qualität der Arbeit durch fachlichen Austausch und Vernetzung sichern.

Training Emotionaler Kompetenzen (TEK)

Das Training emotionaler Kompetenzen befähigt, konstruktiv mit Stress und belastenden Gefühlen umzugehen. Dies ist besonders bedeutsam für das psychische Wohlbefinden und die Möglichkeit der konstruktiven und freudvollen Auseinandersetzung mit der Umwelt. In belastenden und krankmachenden Situationen wird häufig zu Suchtmitteln gegriffen, um den Stresspegel zu reduzieren. Dies führt lediglich zu einem weiteren Problem, nämlich der Suchtmittelgefährdung und Suchtmittelabhängigkeit. Das Seminar bietet die Möglichkeit, auf Basis neurobiologischer Grundlagen Wissen und Verhaltensstrategien sowie den Umgang mit negativen, belastenden Situationen zu erlernen, um einen konstruktiven Umgang mit diesen Gefühlen zu erleben. Für weitere Informationen beziehen Sie bitte die Broschüre „Training emotionaler Kompetenzen: TEK-Schritt für Schritt“.

Fachseminarreihe Komorbidität

Innerhalb der Fachseminarreihe „Komorbidität“ wollen wir uns erneut den Persönlichkeitsstörungen in Verbindung mit Suchtmittelmissbrauch und -abhängigkeit zuwenden. Neuere Studien haben ergeben, dass der Anteil von persönlichkeitsgestörten Suchtkranken an den sog. „Therapieversager*innen“ ausgesprochen hoch ist, d.h. Menschen mit solchen Störungen profitieren weniger von den klassischen, offenbar aber auch den neueren motivationstherapeutischen Therapien. Wie gewohnt möchten wir uns in dem Fachseminar mit der Problematik des Umgangs mit persönlichkeitsgestörten suchtmittelmissbrauchenden Klient*innen bzw. den entsprechenden therapeutisch pädagogischen Strategien praxisorientiert und unter Einbezug der Erfahrungen der Teilnehmer*innen intensiv beschäftigen.

Fachausbildung zum/r betrieblichen Suchtkrankenhelfer*in

Dass Arbeit krank machen kann, ist unumstritten. Arbeitsverdichtungen, Mitteleinsparungen und Zeitdruck können sich negativ auf die Gesundheit der Mitarbeiter*innen auswirken. Zahlreiche Forschungsarbeiten haben einen Zusammenhang zwischen den Auswirkungen betrieblicher negativer Stressoren und der Gesundheit von Mitarbeiter*innen festgestellt. Gerade die Entstehung von psychischen Störungen kann durch ein schlechtes betriebliches Umfeld begünstigt werden. Das Blaue Kreuz (BKE) und die LSSH haben zusammen ein mehrfach erweitertes Ausbildungskonzept erarbeitet, auf dessen Grundlage inzwischen über 100 betriebliche Suchtkrankenhelfer*innen ausgebildet wurden. Mit dieser Ausbildung werden vor allem mittlere und große Betriebe der freien Wirtschaft in Norddeutschland angesprochen. Haben Sie Interesse? Hier finden Sie weitere Informationen dazu:

Folgende Gremien und Arbeitskreise treffen sich regelmäßig in Schleswig-Holstein:

Fachausschuss Sucht

Der Fachausschuss Sucht der LSSH ist ein Zusammenschluss aller Akteure der Suchthilfe in Schleswig-Holstein. Hier werden gemeinsame Positionen gefunden, Meinungen ausgetauscht sowie Entwicklungen im Land und auf Bundesebene thematisiert. Es ist ein trägerübergreifender Zusammenschluss, welcher auch dazu dient, die LSSH zu beraten und fachlich zu unterstützen. Die konstruktive Zusammenarbeit sorgt für eine stetige Weiterentwicklung der Suchtkrankenhilfe in Schleswig-Holstein.

 

AK Sucht und Teilhabe

Das neue Bundesteilhabegesetz wird die ambulanten und stationären Hilfen in den nächsten Jahren neu aufstellen. Die Veränderungen betreffen praktisch alle Bereiche, auch die in der ambulanten und stationären Suchthilfe. Die Veränderungen werden in Etappen bis in das Jahr 2023 erfolgen. Wir möchten mit diesem Arbeitskreis allen Beteiligten ein Forum zu einem aktiven Austausch untereinander geben. Gleichzeitig sollen eventuelle Probleme zeitnah an Politik und Verwaltung zurückgemeldet werden.

Ein Termin wird aktuell zur ersten konstituierenden Sitzung gesucht, wir werden Sie zeitnah an dieser Stelle informieren!

AK Frau und Sucht

Der durch die LSSH organisierte und geleitete Arbeitskreis beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung von frauenspezifischen Themen in der Suchtarbeit und veranstaltet regelmäßig Fachveranstaltungen und Fachtagungen.

AKID

Der Arbeitskreis “Illegale Drogen” trifft sich mindestens vier Mal im Jahr und setzt sich mit aktuellen Fachfragen aus dem Themenkreis “Illegale Drogen” auseinander. Es finden regelmäßig Fachveranstaltungen im Rahmen des AKID statt.

AG Substitution

Die Mitglieder des Arbeitskreises arbeiten im Bereich der Substitution. Es werden aktuelle Fachfragen besprochen und gemeinsame Tagungen geplant.

AK Übergangseinrichtungen

Die Mitglieder des Arbeitskreises arbeiten in Übergangseinrichtungen. Es werden aktuelle Fachfragen besprochen und gemeinsame Tagungen geplant.

Mathias Speich

Fachl. Geschäftsführer, Suchhilfe, Suchtprävention

Dipl. Sozialpädagoge, Master of Public Health

T 0431 – 5403 – 344

F 0431 – 5403 – 355

M mathias.speich[at]lssh.de