Liebe Mitglieder,

liebe Fachkräfte,

liebe Leser*innen,

 

am 25. Februar wurde bei uns im Landtag über das Thema „Sucht- und Drogenprävention strategisch und datenbasiert weiterentwickeln“ debattiert. In den zum Teil guten Redebeiträgen gab es zwei Dinge über die man sich fraktionsübergreifend einig war:

  1. Wie wertvoll und hervorragend die Arbeit vor Ort mit und für suchtkranke Menschen und deren Angehörigen bei uns im Land ist und
  2. Das eine evidenzbasierte Drogenpolitik wichtiger denn je ist.

Nur über die Herangehensweise, wie eine evidenzbasierte Drogenpolitik bei uns in Schleswig-Holstein aussehen sollte, waren sich die Fraktionen nicht ganz einig. Während die Opposition die Abwasseranalyse als Instrument zur Datenerhebung vorschlägt, favorisiert die Regierungsfraktion die Einrichtung eines Landesknotenpunkts, der im nationalen Frühwarnsystem (NEWS) eingebunden sein soll. Die LSSH wurde in dem Alternativantrag der Fraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen explizit benannt, denn die Landesregierung soll: „für die praktische Umsetzung des Landesknotenpunkts die Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein weiter fördern“.

Der Alternativantrag wurde ohne Gegenstimmen angenommen.

Wir freuen uns, dass der Landtag so viel Vertrauen in unsere Arbeit und Fachlichkeit hat und sind gespannt wie die „weitere Förderung“ der Landesregierung aussieht.

 

Maerz_2026_Neues-aus-der-LSSH.pdf

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